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Kollektivtheater

Wir arbeiten seit 1994 nach Methoden des Theaters der Unterdrückten von Augusto Boal mit Theaterimprovisationen, Statuen-, Zeitungs- und Forumtheater.

Unsere unterschiedlichen Lebens- Berufs- und Theatererfahrungen fließen in die gemeinsame Erarbeitung der Stücke ein und führen uns zu den Themen der Stücke

Rassismus, die Auswirkungen der Globalisierung, Veränderungen in der Arbeitswelt, Ausgrenzung, Vertreibung, Rechte für Sexarbeiterinnen, Migration, Mann- Frau- Familienbeziehungen, Schule als Bühne für gesellschaftliche Konflikte.

Von der Idee zum Stück:

Am Anfang steht immer ein emotional stark besetztes, persönliches Erlebnis oder ein gesellschaftspolitisch polarisierendes Thema.

Die intensive Beschäftigung damit, ermöglicht einerseits die individuelle Verarbeitung (Katharsis, Selbstheilung) und gleichzeitig aber auch die Übertragung auf eine verallgemeinerbare Ebene (Politik, Gesellschaft).

In einer bestimmten Phase der Produktion laden wir „Betroffene“ ein, um zu einer Vertiefung der Relevanz und Authentizität unserer Charaktere/Rollen zu kommen. Einschlägige Literatur und Berichte von Betroffenen zum Thema bereichern unser Rollenverständnis.

Wir erarbeiten die Stücke in einem offenen Prozess. Die Leitung, das Rollentraining, die Szenenerarbeitung und die Requisitenherstellung leisten wir in einem kollektiven Prozess.

Auf Anfragen bieten wir auch Workshops in Schulen oder für Gruppen an. Dabei zeigen wir, wie wir mit den Mathoden des Theaters der Unterdrückten (Zeitungs-, Statuen- und Forumtheater) arbeiten.

Auswahl bisheriger Produktionen

Das Märchen vom Neoliberalismus, Hallo Taxi, Ist Sepps Ofen aus, Glücksthals Rückkehr, Fair Fuck; Straßentheater zum International Jokers Day 2008, Internationaler Tag des Theaters 2009, Gut beraten bei Arsch & Co, Teilnahme am internationalem Forumtheaterfestival 2009 in Wien und Graz, attac Aktionsakademie 2010

Die Gruppe

Fresia Dagach, Ernst Fitzka, Christian Mokricky, Gerhard Schinner, Renate Schneider, Vally Steiner

Kontakt:

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