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Die Familie inszenieren - ein Spiel Drucken
von Mittwoch, 23. Juni 2010
bis Samstag, 26. Juni 2010
Täglich
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Die Familie inszenieren - ein Spiel


Eine theatrale Begegnung mit Familie:
wie sie war oder wie sie ist, wie sie sein hätte können oder wie ich sie gewollt hätte – eine Einladung zum spielerischen Gestalten und Inszenieren „meiner“ Familie, frei nach Milton Erickson: „Es ist nie zu spät eine glückliche Kindheit gehabt zu haben“

Der Familientisch (A. und D. Maayan) bietet einen ästhetisch-theatralen Rahmen zur bewegten Gestaltung der in und mit der Familie verbundenen Konstellationen. Familienstrukturen und -geschichten, Erlebnisse, verschüttete Erinnerungen werden in einer Rückkehr zu den eigenen Wurzeln achtsam und spielerisch bloßgelegt und verarbeitet. Dabei geht es um die Entwicklung einer authentischen wie poetischen Theatersprache, die persönliche Biografien, reale Orte und Begebenheiten als Basis verwendet.
Im Erinnerungstheater (P. Schweitzer) wird mit Hilfe von Improvisationen, Fotos, Assoziationen, Spielen, Liedern, Entspannungsübungen und anderen Techniken, ohne zu zensieren, Material zu einem Thema gesammelt, das dann kunstvoll inszeniert wird.
Integralarbeit (R. Stastny) ermöglicht eine sinnliche Auseinandersetzung mit einem Thema, bei der vor allem die Vielfalt der Eindrücke und der non-verbale, ästhetische Austausch darüber im Vordergrund stehen.

In Systemischen Struktur- und Theateraufstellungen (M.Varga v. Kibed/ I.Sparrer) werden innere Bilder über die die Struktur eines Systems, eines Theaterstücks, von Beziehungen und die darin wirksamen Kräfte mit Hilfe der Gruppe oder Symbolen räumlich "aufgestellt". In einem behutsamen Prozess werden die Erkenntnisse genutzt, um einerseits mit Hilfe von "Umstellungen" und "Prozessarbeit" nützliche Veränderungs- und Lösungsbilder zu entwickeln und andererseits neue Zugänge zu theatraler Gestaltung zu gewinnen. Die Methode wird hier als eine Lernform verstanden, die neue Perspektiven ermöglicht, versteckte Dynamiken zum Vorschein bringen kann, Inszenierungsideen liefert und die eigene Kompetenz erlebbar macht, Ressourcen entdecken und Lösungsschritte gehen zu können. 
Bildertheater und introspektive Techniken - Regenbogen der Wünsche u.a. - (A.Boal) ergänzen die vielfältigen Zugänge zum Thema.

In diesem Seminar werden die genannten Methoden zu einem Konzept verbunden, mittels dessen die TeilnehmerInnen eigene Familienerfahrungen spielerisch bearbeiten und inszenieren können.

Ein Workshop von Theater Trans-ACT, Michael Thonhauser

 


Seminarzeiten
Do 14-19.00, Fr 17-22.00, Sa 10-19.00, So 10-15.00  (30 AE)

Ort: Wien 15, Atelier Thonhauser, Beckmanngasse 74/Hofgebäude (U3 Hütteldorferstrasse)
Kontakt: Michael Thonhauser, ++43/ (0)650/ 5034861, Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Kosten: 240,- Euro (Seminarbeitrag enthält keine Ust.) 190,- FrühbucherInnenpreis bei Anmeldung und Einzahlung bis 20.Mai 2011

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