Eine theatrale Begegnung mit Familie: Familie - wie sie war oder wie sie ist, wie sie sein hätte können oder wie ich sie gewollt hätte – eine Einladung zum spielerischen Gestalten und Inszenieren „meiner“ Familie, frei nach Milton Erickson: „Es ist nie zu spät eine glückliche Kindheit gehabt zu haben“ In Systemischen Familien- und Strukturaufstellungen (M.Varga v. Kibed/ I.Sparrer) werden innere Bilder über die Familie bzw. die Struktur eines Systems (Konstellationen) und die darin wirksamen Kräfte mit Hilfe der Gruppe oder Symbolen räumlich "aufgestellt". In einem behutsamen Prozess werden die Erkenntnisse genutzt, um mit Hilfe von "Umstellungen" und "Prozessarbeit" Veränderungs- und Lösungsbilder zu entwickeln. Aufstellungsarbeit wird hier als eine Lernform verstanden, die nützliche und heilsame Wirkungen entfalten kann und die eigene Kompetenz stärkt, Ressourcen entdecken und Lösungsschritte gehen zu können. Bildertheater und introspektive Techniken (A.Boal), wie der "Regenbogen der Wünsche" oder die "PolizistInnen im Kopf" ermöglichen ein bewußtes Gestalten und Verändern von hinderlichen (Familien)Bildern und Skulpturen. Der Familientisch (D. Maayan) bietet einen ästhetisch-theatralen Rahmen zur künstlerischen Gestaltung der in und mit der Familie verbundenen Konstellationen. Familienstrukturen und -geschichten, Erlebnisse, Erinnerungen werden in einer Rückkehr zu den eigenen Wurzeln achtsam und spielerisch offengelegt und bearbeitet. Im Erinnerungstheater (P. Schweitzer) wird mit Hilfe von Improvisationen, Fotos, Assoziationen, Spielen, Liedern und anderen Techniken, Material gesammelt, das dann kunstvoll inszeniert wird. In diesem Seminar werden die genannten Methoden zu einem Konzept verbunden, mittels dessen die TeilnehmerInnen eigene Familienerfahrungen spielerisch bearbeiten und inszenieren und so gestärkt werden, ihr Leben eigenständig zu gestalten. Personen, die in therapeutischer Begleitung sind, bitte ich die Teilnahme vorher mit ihrer/ihrem Therapeutin/en abzuklären und mich bei der Anmeldung davon zu informieren. Die TeilnehmerInnen werden gebeten, Familienfotos in Kopie mitzubringen! Termin: 19.-26.Juli 2009 Kosten (Selbsteinschätzung): 300,- bis 350,- Euro (Seminarbeitrag enthält keine Ust.) 20 % Ermäßigung für Mitglieder der Arge Forumtheater Österreich Anmeldeschluss: 2.Juli 2009! Anmeldung und weitere Informationen bei Michael Thonhauser, +43/(0)650/5034861, www.wegezumziel.at,
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Leitung: Michael Thonhauser, Jg. 1965 Theaterschaffender, Schauspielpädagoge (AGB), Supervisor (ÖVS), System.Coach (SySt) Ausbildungen: System.Beratung (SySt® München), Supervision & Coaching (Uni Salzburg) Schauspiel (Schauspielschule Pygmalion, Stephen Wangh, Augusto Boal) Fortbildungen: „Familientisch“ (Schauspielhaus-Akademie, bei David und Angelika Maayan) Integral-, Gabe- und Ritualarbeit (bei Roland Stastny) Arbeitsschwerpunkte: Leitung von Aus- und Weiterbildungsseminaren in Schauspiel und Theaterpädagogik; Systemische Strukturaufstellungsarbeit, Forumtheaterprojekte, Konfliktmanagement, Supervision und Coaching |